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Religion und Kosmos

Religion und Kosmos
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Title: Religion und Kosmos
Release Date: 2018-11-25
Type book: Text
Copyright Status: Public domain in the USA.
Date added: 27 March 2019
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Anmerkungen zur Transkription

Das Original ist in Fraktur gesetzt.Im Original gesperrter Text ist so ausgezeichnet.

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Religion
und
Kosmos

von

Johannes Schlaf

Signet

Berlin 1911
A. Hofmann & Comp.


Copyright 1911
by A. Hofmann & Comp.


[iii]

Vorwort

Dies Buch handelt von der so brennenden Krise, inder heute Religion und Wissenschaft stehen. EineKrise, die unter Umständen zu einer ungeheueren Gefahrfür die europaeische Sozietät werden kann. Angesichtsdieser Gefahr aber kommt alles auf den glücklichen undendgültigen Austrag des heute so bedenklich in der Schwebehängenden Problems der exakten Naturwissenschaft an.Das aber will besagen: darauf, daß die völlige Brüchigkeitund Unmöglichkeit der gegenwärtigen mechanistischenWissenschaft und ihrer Prinzipien ausgesprochen wird.Im besonderen aber kommt alles darauf an, daß manendlich die höchst positive, sichere und im erkenntnistheoretischen,was schließlich bedeutet: religiösen Betrachtdurchaus ausschlaggebende Bedeutung zweier glorreicherErrungenschaften der bisherigen exakten Naturwissenschaft,an denen diese neuerdings aber höchst bedenklicher undgefährlicher Weise wieder irre geworden ist, daß mandie ausschlaggebende, religiöse Bedeutung der Entwicklungstatsacheund der Tatsache der Erhaltung einheitlicherKraft – ich sage besser und exakter: Polarität!endlich mit vollstem Bewußtsein ihrer unausweichlichenNotwendigkeit, ja ihrem hypothesenfreien Charakter[iv]nach erfaßt! Denn in Wahrheit beruhen diese beiden soüberaus wichtigen wissenschaftlichen Ausmachungen aufGrundlagen, denen unausweichlich axiomatischerCharakter eignet, so daß es durchaus nicht mehr angeht,sie als bloße Hypothesen zu behandeln! –

Soviel über den wesentlichsten Inhalt des vorliegendenBuches.

Aus mehr als einem Grunde mag es sich aberlohnen, daß ich auch noch ein Wort über meinen astronomischenStandpunkt verliere, der im Zusammenhangedieser Arbeit und der Erörterungen über die wissenschaftlicheKrise, die sie bietet, wenn auch nur ganz kurz angedeutet,von sicherlich nichts weniger als nebensächlicherBedeutung ist.

Die Öffentlichkeit weiß von meiner astronomischenAngelegenheit und der von mir ausgesprochenen Unhaltbarkeitder kopernikanischen, heliozentrischen Anschauung.Diese Angelegenheit ist nun neuerdings insofern in einneues Stadium eingetreten, als meine geozentrische Feststellunginzwischen von zwei Seiten her eine fachmännischeZustimmung erfahren hat.

Ich stand seit Spätsommer vorigen Jahres, anläßlichmeiner damaligen Veröffentlichungen in »Nord undSüd«, in einem sehr regen und ausführlichen Briefwechselmit Ph. Fauth, dem bekannten Mond- undPlanetenforscher und Besitzer des PlanetographischenObservatoriums zu Landstuhl i. d. Pfalz. Dieser Briefwechselhat inzwischen aber insofern zu einem nicht unwichtigenErgebnis geführt, als Herr Fauth mir ineinem Brief vom 31. März d. J. ausdrücklich zugestand,daß die Logik meiner geozentrischen Feststellung,die ich ihm, was ich öffentlich bisher noch nicht getan,[v]ihrem Zusammenhange nach mitgeteilt hatte, eine »unantastbare«sei.

Neuerdings kam ich dann noch, anläßlich eines ausführlichenAufsatzes, den er mir hatte zugehen lassen, ineinen nicht minder regen und eingehenden Briefaustauschmit Herrn W. Becker, einem Astronomen der Berliner»Urania«. Der Aufsatz war eine umfangreiche Polemikgegen meine vorjährigen Veröffentlichungen über dieRückläufigkeit Jupiters und der Planeten vom kopernikanischenStandpunkte aus.

Ich konnte Herrn Becker indessen auf einen inzwischenvon mir in der »Nationalzeitung« veröffentlichtenAufsatz »Kosmische Rotation« hinweisen, in demich meine vorjährige Jupiterfeststellung öffentlich berichtigthatte. Zugleich übermittelte ich Herrn Becker einen ausführlicherenAufsatz, in dem ich auch ihm meine geozentrischeFeststellung ihrem ganzen Umfange nach vortrug.Bald darauf erhielt ich von Herrn Becker eineZustimmung, die noch ungleich entschiedener war, alsdie Einräumung, die mir vorher bereits Herr Fauthgemacht hatte.

Herr Becker schrieb mir in einem Brief vom3. Juni d. J.:

»Ihre Kosmoslehre hat eine so innere Wahrscheinlichkeit,ja, ich halte dieselbe mit zu den durchdachtestenund verständlichsten Kosmosanschauungen. DieBeweise, die Sie für die einheitliche Geschlossenheit desSystems« (des allgemeinen, absoluten, kosmischen Systems)»mit einem Zentralkörper anführen, sind großartig detailliert.«– Ferner über die Beweise, die ich in meinenBriefen dafür aufgestellt hatte, daß außer der Erde keinHimmelskörper Achsenrotation hat:

[vi]

»Da nun die Erde rotiert und die Bewegungen derKörper nur Ausweitungen der Rotation« (der Erde)»sein können, so muß dann selbstverständlich die Erdeder Zentralkörper sein« … »Die Beweise für dieNichtrotation der kosmischen Körper sind überlegt durchgeführt«… »Der ständige Rhythmus von Repulsionund Kontraktion« (den ich als die wesentlichste Bewegungdes kosmischen Systems und der Untersysteme nachgewiesenhatte) »läßt … keine Rotation« (der Himmelskörper)»zu«. – »Was ich in meinem großen Aufsatz« (demoben erwähnten) »über die Rotation der Körper sagte,deren Beweise, abgeplattete Gestalt, Störungen bei denBewegungen der Trabanten usw. fallen …, gebe ichoffen zu, vollständig weg.«

In einem Brief vom 12. Juni aber machte HerrBecker mir dann sogar noch weiter gehende und höchstwichtige Zugeständnisse, indem er vor allem die Prämissemeiner geozentrischen Feststellung, die sich ausdrücklichals eine hypothesenfreie, auf axiomatischer Grundlageberuhende darbietet, voll und ganz anerkannte! –Und etwas später teilte er mir mit, daß es mir vollstensgelungen sei, die Kopernikanische Anschauung zu entkräften;und er schloß ab mit der Erklärung: »Diekopernikanische Theorie ist also für uns erledigt«.

Einerseits das Zugeständnis, von anerkannter fachmännischerSeite, daß die Logik meiner geozentrischenFeststellung »unantastbar« sei – man hat der Logikder kopernikanischen Prämisse bekanntlich noch niemalsUnantastbarkeit nachsagen können! –, andrerseits dannsogar die unbedingte Zustimmung, daß meine Prämisseselbst wirklich hypothesenfrei sei: das bedeutet sicherlicheinen hochwichtigen Schritt, den die geozentrische Weltanschauung[vii]vorwärts getan hat! – Denn hat man denhypothesenfreien, auf axiomatischer Grundlageberuhenden Charakter meiner Prämisse erst einmalzugestehen müssen, so ist damit ein anderes ausgeschlossen,als daß die geozentrische Tatsache als endgültige undabsolut exakte Anschauung in Kraft tritt! – Vonwelcher Tragweite das aber für den endgültigen Ausbauder Wissenschaft, ja für unsere ganze Kultur ist, daswill diese vorliegende Arbeit, wenn auch vorerst nurin knappen Umrissen, aussprechen.

Weimar, Juni 1911.

Johannes Schlaf


[1]

Man erklärt die Religion heute für eine Privatangelegenheitjedes Einzelnen, will sie in das»persönliche Belieben« stellen; man ist bestrebt, den konfessionellenReligionsunterricht aus der Schule zu entfernen,ja sogar der Austritt aus der Landeskirche spieltnach wie vor seine Rolle.

Zu gleicher Zeit macht sich nun aber in immer größeremUmfang eine Neigung zur Bildung sogenannter monistischerReligionsgemeinschaften geltend; ja man hatsogar allen Ernstes schon den Begriff einer »monistischenKirche« aufgestellt; und ferner ist man drauf und dran,in den Schulen dem Unterricht in den exakten Naturwissenschafteneinen immer größeren Spielraum zu erobern;gewiß nicht ohne die offene oder stillschweigendeErwartung, daß er gerade auch auf die religiöse Erziehungder Jugend einen ganz besonderen und sogareinen besseren Einfluß zu üben geeignet sei, als der konfessionelleReligionsunterricht.

Tritt in alledem nun aber nicht ein ganz entschiedenerWiderspruch zu Tage?

Man macht einerseits die Religion zu einer Privatangelegenheitjedes Einzelnen, zugleich aber bildet manmonistische Gemeinden oder ist gar auf eine »monistischeKirche« hinaus! Man will den konfessionellen Religionsunterricht[2]ausschalten, ihn zugleich aber durch den naturwissenschaftlichenersetzen, von dem man sich eine neueund bessere religiöse Ausbildung der Jugend verspricht.Man will also auf der einen Seite die Religion in daspersönliche Belieben stellen, zugleich aber macht man sietrotzdem wieder zu einer ebenso gemeinsamen und öffentlichenAngelegenheit, wie das bisherige Religionsbekenntniseine ist!

Man sollte also doch lieber offen eingestehen, daßman tatsächlich lediglich ein öffentliches und allgemeinesReligionsbekenntnis durch ein anderes ersetzen will. Dasentspräche alsdann dem wirklichen Tatsachenbestand. Vorallem aber bedeutet es zugleich die einzigdenkbare Möglichkeit!

Denn es ist einfach nicht möglich, widerstrebt allemGesetz und aller Natur von Sozietät, Religion und religiösesBekenntnis lediglich zur Privatangelegenheit desEinzelnen zu machen und sie so ganz in dessen persönlichesBelieben zu stellen. Es kann sich höchstens umgegenseitige Duldung zwischen verschiedenen religiösenBekenntnissen handeln, die sich noch niemals in allerWelt vermeiden ließen.

Soweit man also bei dieser recht unklaren »Privatangelegenheitdes Einzelnen« eine solche Duldung, einsolch möglichst friedliches Gleichgewicht verschiedenerreligiöser Bekenntnisse im Sinn hat, hat man Recht undbefindet sich auf dem rechten Wege. Alles übrige aberbedeutet eine höchst bedenkliche Unklarheit in einem wesentlichstenPunkte. – Nämlich darin, daß nach wie vorein paar größere religiöse Bekenntnisse vorhanden sindund sein werden und neben ihnen eine Anzahl von mehroder weniger freien Sekten und Bekenntnissen, denen aber[3]nur eine Minderzahl von Staatsgenossen angehört. Danun aber ausnahmslos alle diese Bekenner Angehörigeeines Staates und durch ganz besondere organische,politische und sonstige völkisch sozietäre Interessen miteinanderverbunden sind, Interessen, die in staatlichenGesetzen, Satzungen und Einrichtungen formuliert sind,und da unweigerlich je und je alle diese staatlichenInteressengruppen in gegenseitiger organischer Abstufungstanden und stets in ihr stehen werden, so ist ein anderesundenkbar, als daß sich das mit dem religiösen Bekenntnisall dieser Staatsgenossen genau so verhält!Auch das wird nach wie vor seine Formulierung undöffentliche Regelung erfahren müssen. (Nichts andereskann ja auch der Sinn und Verstand sein, der diesenneuen monistischen Gemeinden, oder gar einer neuen»monistischen Kirche« eignet!)

Es ist bei alldem nun aber durchaus unvermeidlich,daß jene Bekenntnisse, auf welche sich die Mehrzahl derStaats- und Volksgenossen einigt – sie werden zugleichdie religiös wichtigsten und stärksten sein – das in einemganz besonderen Grade sind, was im übrigen auchalle Nebenbekenntnisse sind: nämlich Staatsreligion oderReligion von Staatsbürgern! – Nur daß die Nebenbekenntnisseden anderen gegenüber untergeordneter Natursind. Das ist eine ganz natürliche und aus allem Wesenvon Sozietät heraus sich ergebende Tatsache und Ordnung!An der nach wie vor in allem wesentlichen nichtszu ändern sein wird. Das schließt dann aber weitersofort ein, daß ein allgemeiner Religionsunterricht desBekenntnisses, auf das sich die Mehrzahl der Staatsbürgereinigt, auch in den Schulen statthat, und aus demUnterrichtsplan der Schulen nicht ausgeschaltet werden[4]kann. Daß sich hierbei nach wie vor Schwierigkeitenergeben werden, da wo entweder eine katholische odereine protestantische oder sonst eine religiöse Enklave besteht,ist wohl wahr, aber niemals zu vermeiden. Eskann einzig darauf ankommen, ein möglichst tolerantesGleichgewicht der hier einschlägigen Interessen zu erreichenund aufrecht zu erhalten.

Eine andere Sache ist nun allerdings die, daß diehauptsächlichsten christlichen Konfessionen heute wieder malin einer Krise stehen, die sogar eine recht brennende ist! –

Man sollte indessen in den Mitteln, sie ihrer Lösungentgegenzuführen, beileibe nicht unvorsichtig vorgehen!Ein höchst bedenkliches Mittel aber würde es bedeuten,den konfessionellen Religionsunterricht prinzipiell undals solchen auszuschließen! Da es sich, wie wir schonsahen, ja doch überhaupt um nichts anderes handeln kannals um die Ersetzung des einen konfessionellen Religionsunterrichtsdurch einen anderen, neukonfessionellen, sosollte man jenen nur mit der größten Vorsicht ausschalten;wenn das übrigens wirklich in einem so radikal antichristlich-antikirchlichenSinne vonnöten sein sollte, wie mangegenwärtig meint!

Vor allem nun aber hüte man sich darauf auszugehen,den Religionsunterricht in den Schulen durch denexaktnaturwissenschaftlichen zu ersetzen! Und zwar deshalb,weil die exakten Naturwissenschaften grade in ihrer gegenwärtigenVerfassung nichts weniger als zu einem solchenErsatz geeignet sind! Denn die exakten Naturwissenschaftenstehen selbst in einer nur zubrennenden Krisis! – Was aber die monistischeReligionsbewegung anbetrifft, die neuerdings eine so bedeutendeAusbreitung gewonnen hat, so ist sie zwar sicher[5]eine sozietäre Erscheinung von großer Wichtigkeit, andererseitsdarf man sich aber nicht verhehlen, daß sie in ihrentragenden Prinzipien vorderhand noch sehr schwankt. Undzwar aus keinem anderen Grunde, als weil sie allzu einseitigenAnschluß an die exakte Naturwissenschaft nimmtund diese noch lange nicht in der Lage ist wahr zu machen,was sie verspricht: nämlich die Heilsüberzeugungen desreligiösen Glaubens durch endgültig ausgemachte wirklicheTatsächlichkeiten zu ersetzen.


Das beruht aber, wie ich schon bei anderer Gelegenheit(in meinem erkenntnistheoretischen Buch »Das absoluteIndividuum und die Vollendung der Religion«,Oesterheld & Co., Berlin W.) nachgewiesen habe, aufeiner unvermeidlich zwiespältigen Eigenschaft der exaktenWissenschaften!

Einerseits nämlich ist die exakte Wissenschaft, wiefrüher die Theologie und Philosophie, eine religiöse underkenntnistheoretische Funktion; ist sie doch ihrem Ursprungnach nichts anderes als eine Abzweigung und besondereAusgestaltung vorzeitlich religiösen, priesterlichen Nachdenkensüber die göttlichen Dinge. Noch eigentlicher istdie exakte Wissenschaft indessen in Anbetracht ihrer analytisch-experimentativenMethode und außerdem ihres engenZusammenhanges mit aller praktischen Technik eine technischpraktische Funktion. Nicht umsonst hat die exakteWissenschaft heute gerade als solche so unerhörte, ihregrößten, verdientesten, bewunderungswürdigsten Triumpheerrungen!

Es kann nun aber schlechterdings nicht anders sein,als daß dieser vorwiegend analytische und praktisch technische[6]Charakter der exakten Wissenschaft ihre erkenntnistheoretischeEigenschaft und die Werte und Wertungen,die sie nach dieser Richtung errungen hat, beständig beeinträchtigt.Denn er hinderte die exakte Wissenschaft einfür allemal, eine so vollkommen synthetische Funktionzu sein, wie das hier gänzlich unerläßlich ist!

Außerdem aber hat sich die exakte Wissenschaft, insoweitsie erkenntnistheoretische Funktion ist oder erkenntnistheoretischeund religiöse Folgerungen ziehen will, einenrecht bedenklichen und verhängnisvollen Fehler zu schuldenkommen lassen! Sie hat nämlich gemeint, daß der religiösenKonfession überhaupt erst eine empirisch sicherePrämisse gewonnen werden müsse und daß der bisherigenreligiösen Prämisse – will sagen: der Prämisse allerReligionen und der Religion – eine solche Sicherheitnicht eigne.

Indessen es ist nun unschwer einzusehen, daß derbisherigen religiösen Prämisse sogar die denkbar sicherste,nämlich eine geradezu axiomatische, identische Sicherheit,also geradezu die größte Selbstverständlichkeit eignet! –


Ich sprach eben von einer Prämisse, die allen Religionenund also der Religion als solcher eigne; mitanderen Worten: daß alle Religionen auf einer und derselbenPrämisse und Grundtatsache sich aufbauen. Dasscheint eine Behauptung, die sicherlich dem entschiedenstenWiderspruch der heutigen monistischen Gemeinschaften begegnenwird; vertreten diese doch den Standpunkt, daßdie Religionen von ihrem ersten Anfang an bis heutesehr verschiedenartig, wenn nicht gar die eine der anderenvöllig entgegengesetzt seien.

[7]

Doch kann man sich leicht überzeugen, daß diese Annahme,obgleich sie behauptet, sich auf exaktwissenschaftlicheAusmachungen zu stützen, eine irrtümliche ist undhöchstens in dem Sinne zutrifft, daß die einzelnen religiösenBekenntnisse ihrer

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